STERNENKINDER (UA) | EIN DEUTSCHES REQUIEM

ST. STEPHANSKIRCHE | Freitag, 13. Juli, 20 Uhr

Die Kantate Sternenkinder widmet sich dem Thema Trauer und Trost beim Tod ungeborener Kinder. Mit wunderbaren Gedichten der zurückliegenden Jahrhunderte, kindlichen Abzählversen und Zitaten von Goethe wird dieses Thema anrührend erarbeitet. Die Komposition entstand 2012, wurde aber bisher noch nicht aufgeführt. Bei der Uraufführung am 13. Juli in der St. Stephanskirche wird auch der Komponist anwesend sein.

Ein Deutsches Requiem ist eines der bedeutendsten Oratorien, das regelmäßig viele Zuhörer weltweit berührt und begeistert. Mit Texten aus dem Neuen Testament und aus den Psalmen hat Johannes Brahms Affekte von Trauer und Trost, die Kontraste zwischen Dunkel und Licht in der Gegenüberstellung von Vergänglichkeit und Ewigkeitshoffnung zu einem großen romantisch-erlebnishaften Ausdruck geführt.

Bei beiden Werken handelt es sich – in Abgrenzung zur lateinischen Totenmesse – um seltene Beispiele nicht liturgischer Requiems-Kompositionen in deutscher Sprache. Der Brahms-Biograf Malte Korff schreibt, das Brahms’sche Requiem sei in einer Zeit religiöser Skepsis entstanden, in einer Ära, in der sich viele Menschen vom dogmatischen, strengen Glauben der Kirche abwendeten. Dies gilt auch gerade für unsere heutige Zeit. Beiden Werken gemeinsam ist auch die Auswahl der Texte durch die Komponisten, für beide Werke gab es keinen Auftrag, sie wurden aus eigenem Antrieb geschrieben!

Karten 48 | 38 | 28 | 18 Euro   |   Vorverkauf 45 | 35 | 25 | 18 Euro bei Buchkultur Opitz, St. Stephansplatz 45

Bestellen Sie ihre Tickets direkt hier online.

Martin Christoph Redel
Seine Werke wurden mit zahlreichen in- und ausländischen Preisen ausgezeichnet, darunter die Förderungs-preise des Landes Nordrhein-Westfalen und der Städte Stuttgart und Mannheim, der „Gino Marinuzzi-Preis“ (San Remo) und der „Prix Arthur Honegger“ (Paris). Seine Kantate „Sternenkinder“, Gesänge von Trauer und Hoffnung für Mezzosopran, Bariton, Sprecher, gemischten Chor, Knabenchor und Orchester, könnte man auch als eine andere Form von Kindertotenliedern betrachten.
www.martin-redel.de

Hanna Zumsande, Sopran
Konzertengagements führten die gefragte Sopranistin bereits zu den Händel-Festspielen in Göttingen und Halle, zum Bachfest Leipzig, zum Schleswig Holstein Musik Festival, zum Rheingau Musik Festival und in namhafte Konzertsäle wie das Concertgebouw Amsterdam, die Tonhalle Zürich, das Konzerthaus Berlin und die Hamburger St. Michaelis-Kirche.
www.hannazumsande.de

Marie Seidler, Mezzosopran
Marie Seidler studierte bei Hedwig Fassbaender an der Hochschule in Frankfurt am Main und ist Preisträgerin des internationalen Wettbewerbs für Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart. Seit der Spielzeit 2016/17 ist sie festes Ensemblemitglied am Stadttheater Gießen. Im Sommer 2016 war sie mit Mahlers „Des Knaben Wunderhorn“ in Nancy mit dem Orchestre Lyrique et Symphonique zu hören.
www.marie-seidler.de

Uwe Schenker-Primus, Bariton
Seit 2009 ist er festes Ensemblemitglied am Deutschen Nationaltheater Weimar und Gast an verschiedenen Häusern mit den wichtigen Partien seines Fachs. Konzerte im Oratorienbereich von Monteverdi über Bach, Mendelssohn, Brahms bis hin zu zeitgenössischer Musik und Uraufführungen sowie Konzerte im Oper- und Operettenbereich nehmen neben seinem Theaterleben eine wichtige Rolle ein.
www.schenker-primus.com

Frank Lettenewitsch, Sprecher
Frank Lettenewitsch war nach seiner Ausbildung in München am Landestheater Tübingen, am Staatstheater Freiburg, am Staatstheater Kassel und den Städtischen Bühnen Dortmund engagiert. Bis 2013 gehörte er zum Ensemble des Stadttheaters Konstanz. Neben seinem schaupielerischem Format verfügt er über eine reiche musikalische Erfahrung als Sänger und Instrumentalist.
www.theaterkonstanz.de

Michael Auer
studierte Schulmusik mit den Schwerpunkten Chor- und Orchesterleitung und Gesang an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart und Dirigieren in Meisterkursen bei Sergiu Celibidache. Im Jahr 1980 übernahm er die künstlerische Leitung des Konstanzer Kammerchors, seit 1982 betreut er die Reihe „Konzert am Sonntagabend“ und seit 2010 das „Konstanzer Chorfestival“. Im Hauptberuf war er bis Juli 2017 als Musikpädagoge, Chor- und Orchesterleiter am Heinrich-Suso-Gymnasium in Konstanz tätig.

KONSTANZER KAMMERCHOR

Selten Gehörtes und Neues zu entdecken gehört zur Leitidee des Chores, u. a. mit der Aufführung von zeitgenössischen Werken von James MacMillan, Sofia Gubaidulina und Tigran Mansurian. Mit Erweiterung der Konzertformate durch Konzentration auf eine bestimmte Thematik, kontrastierende Werkanordnung, Textlesungen und Improvisationen hat der Konstanzer Kammerchor in den letzten Jahren weitere Akzente gesetzt.
www.konstanzerkammerchor.de

 

SÜDWESTDEUTSCHE PHILHARMONIE KONSTANZ

 Das 1932 gegründete Bodensee-Symphonie-Orchester, heute Südwestdeutsche Philharmonie, mit Sitz in Konstanz ist das einzige professionelle Orchetser am Bodensee und gehört damit zu den wichtigsten Kulturträgern des deutschen Südwestens. Es prägt das kulturelle Angebot der Universitätsstadt Konstanz und stellt auch im Konzertleben der Region und der Schweiz eine wichtige Größe dar.
www.philharmonie-konstanz.de

 

VOKALENSEMBLE UNISONO

UniSono Konstanz wurde 2011 von einer Gruppe Konstanzer Studenten gegründet. Der Chor hat sich unter der Leitung von Johannes Heieck ein breites Spektrum geistlicher und weltlicher Chorliteratur aller Epochen erarbeitet und gestaltet mehrere Programme pro Jahr. Einen Schwerpunkt bilden dabei Werke zeitgenössischer Komponisten.

 

Rottweiler Münstersängerknaben

Zentrale Aufgabe des Chores ist seit 700 Jahren die musikalische Gestaltung der Gottesdienste im Rottweiler Heilig-Kreuz Münster. Darüber hinaus ist der Chor ein im In- und Ausland gern gesehener Gast bei Konzerten und Gottesdiensten. In der Ausbildung der Knaben wird großen Wert gelegt auf eine kindgerechte und motivierende Vokalpädagogik.
www.rmsk.de